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1

Mittwoch, 24. August 2011, 08:18

Spezial Show and Tell Lamellenperle

Hallo Leute

ich möchte gerne einen Spezial Show and Tell über Lamellenperlen haben, denn ich finde die als Hintergrungd für meine Murrinis toll bekomm sie aber irgendwie nicht hin. Habt ihr Lust??
ich jedenfalls geh an den Brenner und versuch es nochmal!

Gruß Sandra

2

Mittwoch, 24. August 2011, 08:31

JA!

Hallo Sandra,



JA ich hab Lust! Meine Lamellenperlen hab ich bislang SO gemacht:

Grundperle formen. Aus einer Stange eine dicke Wurst um die Grundperle wickeln,

mit einem Spatel oder einer Rasierklinge in regel- oder unregelmäßigen Abständen die Wurst erhitzen und einkerben. Zwischendurch das Instrument in Wasser tauchen und abkühlen.

Auf die eingekerbte Wurst eine Klarglaswurst wickeln, laaaaaaaangsam einschmelzen lassen.

Das wars eigentlich schon. Die Kerben müssen tief genug sein, damit Lamellen entstehen.



Liebe Grüße,

Viviane



PS: Ich seh gerade, dass Du ganz andere Perlen meinst...grins...aber das hat ja Claudia schon super erklärt im S&T...LOL...ich Dussel....*ggg*

3

Mittwoch, 24. August 2011, 08:57

Lass uns doch beide hier bearbeiten ist vom prinzip ja doch ungefähr das gleiche, oder??

Gruß Sandra

4

Mittwoch, 24. August 2011, 08:58

Viviane ich glaube du meinst Kerbenperlen ;)

Meine ANSOLUTEN Lieblingsperlen, da man einfach wunderbar viel variieren kann.


Ich habe diese tolle Anleitung von Verena gefunden.
http://www.glasperlenwerk.at/index.php?o…id=26&Itemid=71


Meine Frage ist aber, was ist der Unterschied zwischen Lamellenperlen und Streifenperlen?

Also den optischen Unterschied kenne ich, doch wie muss der Twistie gebaut sein
damit ich Lamellen und keine Streifen bekomme ;)



perlige Grüße
Katta

5

Mittwoch, 24. August 2011, 09:05

Hmmm..

Ja, also Lamelle oder Kerbe...

Wenn ich Verenas Tut richtig interpretiere muss, damit die Lamellen in der Perle schön auseinanderfließen, Klarglas zwischen die einzelnen Schichten.

Bei den Kerben beschränkt sich das ja auf eine einzige Wurstfarbe, die dann eingekerbt und überfangen wird...das ist recht einfach, aber das mit den Twisties...muss ich heute ausprobieren. Vielleicht weiss ja noch jemand besseren Rat??



Liebe Grüße,

Viviane

6

Mittwoch, 24. August 2011, 09:13

hallo

lamellies gehören zu meinen lieblingen. :)

wenn der twistie aus opaken (undurchsichtigen) farben ist, dann wirkt die perle später eher wie eine streifenperle.

ist der twistie aus abwechslend opak und transparent gemacht, dann kann man später durch die transparenten farben durchsehen.
so entsteht der dna-artige effekt.

meistens nehme ich weiß als zwischenschicht und oben und unten je eine transparente farbe. (bei mir sehr oft grün und türkis)

für meine art lamellies zu machen ist es wichtig, dass die grundperle eine kleine scheibe ist. die sollte nicht dicker sein als der twistie dick ist.
und der umfang der grundscheibe darf natürlich nicht größer sein als der twistie lang ist.

den übergang mache ich übrigens ohne werkzeug.
da gibt es ja verschiedene vorgehensweisen.
ich schmelze einfach ab.
beim wegziehen drehe ich allerdings den twistie in die richtung in der er gedreht wurde.
quasi um die abtrennstelle zusammenzuzwirbeln.

ist das verständlich :wacko: ?
^^ schöne grüße, isi :)
www. isibeads.de

7

Mittwoch, 24. August 2011, 10:58

schönen vormittag!

nachdem ich im moment mächtig brennerfaul bin, kann ich ja vielleicht hier endlich mal was beitragen.
im wesentlichen mach ich es so wie isi, aber vermutlich doch ein bissl anders. :wacko:

twistie: weißer blob (nicht zu dünn quetschen) eine seite DICK mit 1 transparenten farbe beschmieren, andere seite mit konstratierender tranparenten farbe beschmieren....einschmelzen, ziehen, drehen.
ist der kontrast zu gering, sieht man es meiner meinung nach zuwenig. ich nehme auch eher dunklere transparente farben. durch das weiß und das spätere ziehen/drehen werden die meist eh ein bissl heller...

grundperle: hier nehm ich meist eine der beiden transparenten farben, die im stringer vorkommen
ursprünglich hab ich immer versucht echt schmale disks zu drehen um dann den twistie - natürlich perfekt :D - über den äquator legen zu können.
das funktionierte NIE bei mir.

normale, schmälere perle gedreht, twistie mittig rum.
den twistie schmelze ich nun (fast) ganz ein!
eine spur klarglas über den twistie. ist die klarglasspur zu schmal lege ich links und rechts noch klarglas nach (NICHT am twistie ankommen, sondern am klarglas andocken)....

dann draufheizen. ich habe in sovielen anleitungen gelesen "zuerst links dann rechts, damit das klarglas drüberfließen kann"....
mach ich zuerst auch nicht. ich schmelze die perle "normal" ein. meist sinkt dann schon das klarglas dorthin wo es soll.
ich heize nur rechts-links an, wenn etwas klarglas nachgelegt werden muss....

so. ich hoffe, das war halbwegs verständlich.
liegrü sid.

ps: mit pandora-lamellen tu ich mir leichter.

8

Mittwoch, 24. August 2011, 11:34

Hallo!
Meine Lamellen-Anleitung ist ja schon ziemlich alt. Inzwischen mache ich die Twisties dafür so:

  • Neutrale Grundfarbe als Mittelpaddel (meißt weiß oder Ornela Elfenbein). Wichtig: Die Farbe darf mit keiner der anderne verwendeten Farben reagieren!
  • Auf beide Seiten des Paddels je eine helle opake Farbe auftragen. z.B. orange und celeste ch (skyblue). Ich lasse dabei meist einen kleinen Streifen weiß stehen - diese Optik gefällt mir einfach.
  • Dann auf jede Seite die passende dunkle transparente Farbe - zB Anlauforange und dunkels Aqua.
  • Dann auf mindestens eine Seite eine Schicht Klarglas - ich wähle immer die "zickigere" Farbe aus, hier zB das Aqua, das ja sonst gerne Bläschen wirft. Man kann aber auch auf beide Seiten noch Klar draufgeben.

Daraus einen schönen nicht zu dünnen Twisty drehen.

Hier ein Bild von Perlen, die ich so gemacht habe.
Liebe Grüße, Verena

Glasperlenwerk - Meine Perlen-Homepage plus Blog - http://www.glasperlenwerk.at
DerSchmelzpunkt - die heiße Zeitung für Kreative - http://derschmelzpunkt.com
Vetromagic - Frittenmischungen in AK 104 - http://shop.vetromagic.at

9

Mittwoch, 24. August 2011, 11:55

Nachtrag: Bei sehr dunklen bzw. farbintensiven transparenten Farben erspare ich mir die Schicht opak drunter, wie zB bei dem transparenten Dunkelblau:
Liebe Grüße, Verena

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10

Mittwoch, 24. August 2011, 12:21

Hallo Perlis,

das Video von Verena ist für mich super verständlich, weil nicht nur Theorie sondern auch Praxis. ;)
Kann mir jemand verraten was Verena da für einen "Big" Brenner benutzt ???
Sieht aus, also könne er eine schöne spitze, aber auch buschige Flamme für große Perlen hervorzaubern.

Danke

Konstanze

11

Mittwoch, 24. August 2011, 12:50

hallo konstanze,

ich weiß zwar jetzt nicht, ob du ein "älteres" oder "neueres" video von verena meinst...
sie hat nämlich seit kurzem einen neuen brenner --> "carlisle-hellcat"... 8o

der macht mit den konzis gemeinsam höllen-kawumm!
greez sid..



ps: verena: du überfängst offensichtlich sky-blue ?? irgendwie hat sich das bei mir als "no-go" komplett eingebrannt. oder ist das nur bei twisties/stringern unproblematisch?.... ?(

12

Mittwoch, 24. August 2011, 13:02

Hallo Konstanz!
Im Lamellen-Video verwende ich den Carlisle Mini CC. Inzwischen den Carlisle Hellcat.

Sid, ich hab bei skyblue noch keine Probleme gehabt. Wobei ich eigentlich immer das Hellblau von Ornela nehme, nicht das von Moretti...Aber nimm halt eine andere ähnliche Farbe, wenn du damit Probleme hast. Es geht ja nur darum, die transparente Farbe zu unterstützen, da kann man viel mit Layering-Effekten arbeiten.
Liebe Grüße, Verena

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13

Mittwoch, 24. August 2011, 13:06

Hallo Verena,

danke für deine schnelle Antwort. Ist es richtig, dass dieser Brenner sowohl eine spitze als auch
eine buschige Flamme hat ???
Ach ja und die neue Frittenmischung für Wertheim nicht vergessen !!!

Konstanze

14

Mittwoch, 24. August 2011, 13:25

Ich hab eine Lamellenperle beizusteuern, auf die ich mal mächtig stolz war (die war sogar mal meine Logoperle) - inzwischen weiss ich, was ich dabei "falsch" gemacht hatte.... :rolleyes:




Der Kern macht zu dem Locheingängen hin diese Bogen, weil ich beim Klarglasnachlegen die neuen Spuren seitlich angebracht hatte - beim Einschmelzen übt das neue Klarglas dann den Druck in die Tiefe aus und verformt den Kern. Will man das vermeiden, muss man Klarglas auf die Mitte der Perle - quasi auf den Äquator - nachlegen, und zur Seite fliessen lassen. Woher die Linie an der rechten Seite kommt, weiss ich auch nicht mehr - entweder ein Brutzelrand, oder eine Schaumlinie vom Zusammentreffen "kühlen" und heissen Glases oder - ein Kalkrand vom Einweichen.

Lamellen-Pandörchen mach ich auch - allerdings ohne Grundperle, sonst schaff ich die nicht so klein. Da fang ich gleich mit dem Twistie an, die Grundperle zu drehen. Wenn die Twisties eng genug gedreht sind, sieht man das nicht.

Lamellige Grüsse
Angela

15

Mittwoch, 24. August 2011, 13:50

Hallo Angela

und wie bekommst du die Streifenperle so lang?? genau das ist nämlich mein Problem.ich hätte gerne so eine Streifenperle um Murrinis aufzusetzten.aber bei mir ist immer der Rand murks. Ich zeig euch heute abend oder Morgen mal die Perle die ich heute gemacht hab.

Gruß Sandra

16

Mittwoch, 24. August 2011, 13:55

Lang werden sie mit Schwerkraft, aber halt laaaangsam arbeiten.

Liebe Grüße, Verena

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17

Mittwoch, 24. August 2011, 14:08

Hallo Verena

Theoretisch weiß ich das aber wie man an deiner Perle auch sieht werden die Ränder dünner und fritzeln aus, das ist bei Angelas Perle nicht der Fall deshalb möchte ich gerne wissen wie genau sie das gemacht hat.

Sandra

18

Mittwoch, 24. August 2011, 14:19

Hallo Sandra,

schau mal, sie schreibt:

Der Kern macht zu dem Locheingängen hin diese Bogen, weil ich beim Klarglasnachlegen die neuen Spuren seitlich angebracht hatte - beim Einschmelzen übt das neue Klarglas dann den Druck in die Tiefe aus und verformt den Kern. Will man das vermeiden, muss man Klarglas auf die Mitte der Perle - quasi auf den Äquator - nachlegen, und zur Seite fliessen lassen. Woher die Linie an der rechten Seite kommt, weiss ich auch nicht mehr - entweder ein Brutzelrand, oder eine Schaumlinie vom Zusammentreffen "kühlen" und heissen Glases oder - ein Kalkrand vom Einweichen.


Vielleicht beantwortet das schon deine Frage!

Liebe Grüße,
Barbara
To bead or not to bead....that is no question!


http://www.paderperlen.de

19

Mittwoch, 24. August 2011, 16:33

Hallo Barbara
das hilft mir eigentlich nicht wirklich, aber vielleicht steh ich auch auf dem Schlauch, mir jedenfalls hilft es nicht wenn ich das Glas nur mittig auftrage, denn dann blühen die Ränder zu doll aus!! noch so ein Problem das ich dabei habe. aber wie immer Übung macht den Meister.

Sandra

20

Mittwoch, 24. August 2011, 16:51

Hallo Sandra,

soweit ich mich erinnere, war bei dieser Perle eins der Hauptprobleme das im Twistie enthaltene Erbsgrün - es kriecht wie verrückt.... Und weil ich es ums Verrecken am Rauskriechen hindern wollte, hab ich eben immer mehr Glas seitlich nachgelegt, und runterlaufen lassen, und irgendwann war es soviel Klar, dass die "Druckverteilung" stimmte, und mehr Klar nachfloss, als Grün unten rauskriechen konnte. Dabei wurde die Perle natürlich immer länger.... Wobei länger im Grunde relativ ist, sie war am Ende vielleicht 2cm lang, mehr nicht. Ist aber auch egal, die Hauptsache ist das Verhältnis. Diese Perlen bestehen aus viel mehr Klar, als man gemeinhin annehmen könnte.
Wenn man eine von Carlas Flames ins Wasser legt, sieht man auch ganz genau, wieviel Klar da eigentlich um einen gaaaaanz kleinen Kern herum aufgebaut ist.

Ich wollte mit der Perle nur zeigen, was passieren kann, wenn man das Klar zu weit seitlich nachlegt; es gräbt sich dann auch an der Stelle in den Kern ein - eine Sache der Verdrängung. Verdrängungseffekte ist etwas, das mich von Anfang an fasziniert hat am Perlenmachen.

Wenn Du jetzt also eine breite Perle haben willst, und immer Schmutzränder kriegst, kann das aus meiner Sicht zwei Gründe haben: kriechendes Glas (erbsgrün, aber auch alle möglichen Rosas, vor allem Rubino Oro und EDP) oder zuwenig Klarglas im Verhältnis zur Grundperle.
Evtl. könnte man auch versuchen, die Lamellen/Streifenperle ohne Überfang breit laufen zu lassen, so dass es eine Zitrone mit scharfen Rändern wird, und dann mit fettem Blob überfangen. so bewegt man das Kernglas quasi vorher dahin, wo mans haben will, und fixiert es nur noch. Nur so eine Idee, hab ich nicht ausprobiert....

Grüessli
Angela

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