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Mittwoch, 14. März 2018, 12:54

Japanischer Brenner/Satake Glas

Bei all dem Herumgestöber in Perlenwiki, Lampwork Foren und youtube Filmchen auf der Suche nach dem richtigen Brenner für mich und meine Räumlichkeiten bin ich irgendwie an den Tonbo Dama Tutorials und damit an den japanischen Brennern hängengeblieben.
Hat vielleicht jemand so einen Brenner und könnte etwas dazu sagen wie sich damit arbeiten lässt, wie einfach man in Deutschland an das (bleifreie) Satake Glas herankommt oder ob sich auch anderes Glas damit gut verarbeiten lässt?
Eine Bezugsquelle für Brenner und Glas in Europa wäre auch super.

Danke schonmal an Alle fürs Lesen/Antworten ^^

2

Mittwoch, 14. März 2018, 21:44

Hallo

Das sind direkt einige recht "schwierige" Fragen...

Dieser Brener, von der Bauart her ein "Meeker-Brenner", ist in der Flammeinstellung recht feinfühlig zu bedienen. Man hat nur sehr geringe Stellwege zwischen reduzierender Flamme und dem Ausblasen durch zuviel Luft. Dieser Brenner ist der Ersatz für die vorher verwendete Ofenflamme eines Kohleofens. Er hat einen Flammdurchmesser von ca. 3 cm und benötigt neben Propan auch noch Druckluft. Man kann damit nur große Flächen erwärmen, eine scharfe "Kante" hat die Flamme nicht. Sie brennt typischerweise senkrecht nach oben.

Die einzige Bezugsquelle, die ich rasch gefunden habe ist:
http://www.jplampwork.com/a3index.htm

Das bleifreie Satake war nie so gut wie das mit Blei. Beide Sorten waren untereinander inkompatibel. Im Bleisektor fehlten aus chemischen Gründen die leuchtenden Gelb-, Orange- und Rottöne. Dafür waren die Pink, Violett- und Blautöne umso besser. Es gab ein Honiggelb, tolle Grüntöne und ein Weiß, das richtig dicht bleibt, auch im feinsten Fädchen. Mit dem bleifreien Sortiement hatte ich nie gearbeitet.


Dietmar
Veni, Vidi, Vitri
Lest SCHREIBT mehr WIKI

3

Donnerstag, 15. März 2018, 08:50

Vielen Dank für deine Antwort Dietmar. Das ist genau der Shop den ich auch gefunden hatte :D allerdings ohne Info ob die überhaupt nach Deutschland liefern würden.
Die bleihaltigen Gläser sind mir ja etwas unheimlich, trotz Absauge, daher die Überlegung neben den bleifreien Satake auch die hier üblichen Lauscha oder Effetre Gläser an dem Brenner zu verarbeiten. Hast du das nie ausprobiert? Oder versteh ich das grad falsch und du hast die Satake Gläser an einem normalen Brenner verarbeitet?? 8|
Die nach oben gerichtete Flamme der japanischen Brenner und dass man sie mit diesen kleinen Luftpumpen betreiben kann machen sie gerade so interessant für mich. An meiner Werkbank geht es etwas beengt zu und ein Sauerstoffkonzentrator braucht ja doch ein bisschen Platz, neben Gasflasche, Tischbeinen und meiner Wenigkeit :P . Außerdem hat meine Werkbank, da wo noch Platz für den Brenner ist, nicht die übliche Tiefe sondern nur ca 40cm und dann kommt die Wand/das Fenster. Mit Brenner, Flamme, Arbeitsbereich und Rohr der Absauge sehe ich da Platzprobleme auf mich zukommen.




P.S. Kann es sein, dass das Forum mit den Emojis von Smartphone Tastaturen nicht klarkommt? Hatte die der Einfachheit halber benutzt und musste die Antwort zweimal bearbeiten, weil nach dem posten der Text nach dem ersten Emoji einfach verschwunden war!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Wasserzeichen« (15. März 2018, 08:58)


4

Donnerstag, 15. März 2018, 09:20

Die schicken weltweit. Ich habe dort auch schon zwei Bücher und Werkzeug bestellt.
Viele Grüsse vom Bodensee

Johannes

5

Donnerstag, 15. März 2018, 10:30

Oh das wäre ja super, dann hab ich schonmal eine Bezugsquelle!
Ich danke dir Johra ^^

6

Donnerstag, 15. März 2018, 20:39

Ich habe Satake Bleiglas sowohl am Meeker-Brenner alsauch am Eingasbrenner verarbeitet. Beide haben für bestimmte Zwecke ihre Vor- und Nachteile, die z.T. auch mit meinen Arbeitsgewohnheiten zusammenhängen. Effetre Gläser gehen auch am Meeker-Brenner, aber sie fühlen sich etwas zäh an, wenn man zum ersten Mal damit an diesem Brenner arbeitet und vorher einen Hot-Head gewohnt ist. Mit der "Zweigasbrenner-Brille" betrachtet sind die Eingaser und der Meeker-Brenner natürlich noch wesentlich (Äh...) "meditativer" in der Arbeitsweise.

Jeden Brenner kann man auch recht steil nach oben montieren. Ich kenne Perlenmacher, die ihre Brenner im 45°-Winkel nach oben montiert haben, wenn nicht noch etwas steiler. Wenn unter dem Tisch wenig Platz gür den Konzi ist, dann läßt er sich, mit 2m Schlauch zusätzlich auch auf Seite schieben, während Du arbeitest. Nach der Arbeit verschwindet er dann unter dem Tisch...


Dietmar
Veni, Vidi, Vitri
Lest SCHREIBT mehr WIKI

7

Freitag, 16. März 2018, 09:52

Zusätzlich sollte der Konzi außen rum etwas Platz haben damit er richtig funktionieren kann. Erzieht ja Luft aus der Umgebung ein - ich schöpfe meine 2m immer gerne aus - dann hab ich das Brummen und die Vibrationen nicht am Tisch!

Aber jeder kann das ja händeln wie er mag ;)
Liebe Grüße

Ann-Cathrin

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen!

8

Dienstag, 20. März 2018, 09:06

Vielen Dank an Alle für eure Antworten, vor allem dir Dietmar! Ihr habt mir sehr weitergeholfen.
Den Konzi mit langem Schlauch vor die Tür stellen ist eine super Idee und ich werde bei den Brennern mal genauer schauen wie senkrecht man die Flamme stellen kann :D

Auch wenn mich der japanische Brenner vom Prinzip her immer noch reizt. Vielleicht finde ich noch eine Möglichkeit so einen mal zu testen :rolleyes:

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