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1

Montag, 15. August 2011, 12:47

Was entsteht wenn der Ofen läuft?

Hallo Ihr Lieben,

ich frage mich gerade was entsteht an "Abgasen, Ausdünstungen" wenn der Ofen an ist?

Mein Problem ist folgendes: Perle ich und der Ofen ist aus geht es mir blendend. Ich kann mehrere Stunden perlen ohne Probleme. Meine Absaugung ist kräftig und zieht alles, was am Brenner an ungesunden Dingen entsteht weg.
Habe ich den Ofen an, kann ich max. 1h am Brenner sitzen, bekomme dann einen sehr gereizten Hals und muß oft husten.

Lange Zeit habe ich das auf das Perlen an sich geschoben nur nach Kurswochenenden, an denen ich 2 volle Tage am Brenner gesessen habe hatte ich keine Probleme. Am nächsten Tag zu Hause am Brenner (Ofen an) wieder Halsschmerzen und Husten.

Deswegen frage ich mich was gibt ein Ofen im warmen Zustand in die Luft ab? Ist es Ozon, das so stark reizt?
Hat jemand schon ähnliche Beobachtungen gemacht?
Der Ofen ist eine Paragon, der nicht zweckentfremdet verwendet wurde.

LG Kathrin

2

Montag, 15. August 2011, 15:01

hallo kathrin

das ist ja krass.

hast du schon versucht, den ofen weiter weg zu stellen?

ich bin früher immer aufgestanden, um die perlen in den ofen zu legen.
das tut eigentlich den beinen und dem rücken ganz gut.

ist in dem ofen so ne fasermatte drin?

ich hab das noch nie gehört, und bin echt platt.
^^ schöne grüße, isi :)
www. isibeads.de

3

Montag, 15. August 2011, 15:26

Hallo Isi,
mein Ofen steht direkt neben mir, so 40cm entfernt.Ich kann meine Perlen wenn ich fertig bin einfach im Ofen ablegen.

Ich werde versuchen ihn jetzt auszulagern vor die Zimmertür.
Wahrhaben wollte ich es auch nicht wirklich, aber es ist so auffällig, daß es keine andere Ursache dafür gibt.

Ist der Ofen aus und ich perle sagt nie jemand, der kurz mal reinschaut was, daß es stickig ist oder ähnliches. Ist der Ofen an gibt es immer einen Kommentar es sei stickig.

Im Ofen ist die ganz normal Verkleidung, wie sie alle Paragonöfen haben. Und eine Edelstahlablage für Dorne.

LG Kathrin

4

Montag, 15. August 2011, 16:11

hallo kathrin

ich würde dir gerne helfen, aber mir bleibt nix anderes, als nachfragen.
ist der ofen noch neu?
vielleicht riecht der lack anfänglich noch ein wenig wenn der ofen heiß wird.

oder hat sich etwas anderes geändert?
steht der ofen auf einer platte, und von dieser platte kommen emissionen beim warm werden?

vor die tür ... ich weiß ja nicht, wie weit das bei dir ist.
bei mir stand der paragon ca. 2 - 3 m hinter mir.
hatte nie bemerkt, dass da was emittieren würde.
^^ schöne grüße, isi :)
www. isibeads.de

5

Montag, 15. August 2011, 16:21

Hallo Isi,

das ist sehr lieb von Dir, daß Du mir helfen möchtest. Vielen Dank dafür!
Der Ofen ist schon 5/6 Jahre alt. Er ist eingebrannt und steht schon immer auf einem ausrangierten Phonomöbel mit einer lackierten Metallplatte. Vor kurzem hatte ich Ihn dort wegen Aufräumarbeiten mal runter genommen. Der Lack des Phonomöbels sieht aus wie immer, nicht verfärbt, keine Bläschen oder ähnliches.

Ein Versuch wäre es sicher wert ihn auf einen anderen Untergrund zu stellen ob das des Rätsels Lösung ist.

Bis zur Tür ist es nicht weit, der Raum ist sehr klein, hat nur 7qm. Ich könnte ohne Probleme den Ofen vor die Tür verbannen.

LG Kathrin

6

Montag, 15. August 2011, 16:37

Hallo Kathrin

der Paragon verlangt das "Einbrennen" bevor Du ihn benutzt. Bei diesem Vorgang, der weit über der Annealingtemperatur liegt verbrennen Rückstände aus der Produktion. Was da genau dabei ist kann ich nicht sagen.

Es ist nur so, dass dies Arbeit im Freien gemacht werden sollte. Wer das mal gesehen hat, der weiss auch warum - es entsteht jede Menge Qualm und Gestank.

Hast Du das gemacht?

Das hat damit zu tun, dass durch den Einsatz der Keramikfaserplatten "Reststoffe" verbaut werden die man wie beschrieben ausbrennen muss. Der Ofen von dem Isi schreibt ist aus einer frühen Serie die wir zusammen mit Bohle entwickelt hatten. Damals hat Paragon noch Hartplatten aus Keramik verwendet bei denen das Problem noch nicht so gravierend war. Auch hatten die Platten eine wesentlich höhere Temperaturbeständigkeit wie es die heutigen haben.

Um nun keine Verwirrung zu stiften: Das Ausbrennen am IsiChillin ist NICHT nötig. Wir verwenden KEINE Keramikfasern sondern eine Muffel aus gebrannter Keramik bei der keine Dämpfe abgegeben werden.

Liebe Grüsse
Gert

7

Montag, 15. August 2011, 16:40

uups, jetzt hab ich Dein letztes Posting erst nach meiner Antwort gesehen. Dann hat sich die Frage nach dem Einbrennen ja erübrigt.

8

Montag, 15. August 2011, 17:14

Hallo Gert,

ja, eingebrannt ist er.
Es ist auch nicht, daß man wenn man nah an den laufenden Ofen geht und die Nase dran steckt es unangenehm chemisch riechen würde. Es ist mehr, daß die Raumluft sehr stickig wird trotz laufender Absaugung. z.B., wie bei sehr hohen Ozonwerten.

Ich werde ihn einfach vor die Tür verbannen, ich hoffe, daß sich mein Problem damit beheben läßt.

LG Kathrin

9

Montag, 15. August 2011, 18:30

Hallo, Kathrin!

Ich bin auch etwas empfindlich gegen diverse Abgase und bevor ich eine Absaugung hatte, hatte ich auch immer im Hals und musste viel husten beim Perlen.
Mein Paragon steht direkt neben mir, ich brauche nicht aufzustehen, wenn ich die Perlen in den Ofen lege. Aber nach der ersten Benutzung wo er gequalmt und gestunken hat wie die Pest gibt er kejn Gerüchlein von sich.
Ich kann mir schwer vorstellen, dass es am Ofen liegt. Hast Du mal probiert, was passiert, wenn Du keine Perlen machst, sondern nur der Ofen läuft?

Liebe Grüße von Sandra
Denn die, die verrückt genug sind zu denken,
sie könnten die Welt verändern,

sind die, die es tun.
Steve Jobs

10

Dienstag, 16. August 2011, 10:52

Hallo Kathrin,

da Dein Raum sehr klein ist, und Du eine starke Absaugung hast, könnte ich mir vorstellen, dass es vielleicht auch an der Zuluft liegt.

Du hast in einem kleinen Raum den Brenner, vermutlich auch den Konzi und dazu noch den Ofen; alle drei belasten die Luft.
Die Brenner-Abgase ziehst Du ab, die Konzi-Abgase sind da aber auch noch - ein 5lt-Konzi verbraucht pro Minute rund 25 lt Luft denen er den Sauerstoff entzieht, das sind pro Stunde schon 1500 Lt, oder 1,5 Kubikmeter. Ein 7m2-Raum mit 2,5m Raumhöhe hat 17,5 Kubik, das heisst, theoretisch hättest Du mit dem Konzi in rund 11 Stunden den Raum komplett von Sauerstoff befreit....

In der Praxis funktioniert das natürlich nicht, weil immer von irgendwo Zuluft nachströmt, und der Konzi Alarm gibt, wenn er zuwenig Zuluft kriegt (meiner zumindest) aber das Rechenbeispiel soll zeigen, wieviel Luft beim Perlenmachen selbst ohne Ofen verbraucht wird. Kommt jetzt noch der Ofen dazu, der wahrscheinlich auch Luft verbraucht (durch die Kaminwirkung wird beim Paragon immer Luft durch die Klappe nachgesaugt, selbst wenn der Stopfen oben drauf ist, so dicht ist der nicht) kann das bereits ausreichen, die sonst schon hohe Belastung entscheidend zu verschärfen, auch wenns nicht viel ist, was der Ofen braucht.

Wenn der Ofen 5-6 Jahre alt ist - hattest Du die Probleme schon immer? Oder erst in letzter Zeit? Und falls Letzteres - hat sich an den Bedingungen rundherum irgendwas geändert?

Ich hab den Paragon auch neben mir stehen, und abgesehen von anfänglichen Gerüchen aus der Isolation riecht beim Perlen nichts (ich perle allerdings in einem viel grösseren Raum mit rund 3m Raumhöhe); allerdings hat mein Ofen schon Rakubrände hinter sich, bei denen er (im Freien) auf über 1000°C aufgeheizt wurde. Deshalb sind da garantiert keine Restrückstände mehr. Was allerdings jedesmal sehr stark und auch beissend riecht sind Decals, Metallmalereien oder auch dieses Fusingpapier von Bullseye - das stinkt erbärmlich.... Hast Du in letzter Zeit mal mit sowas gearbeitet?

Grüessli
Angela

11

Dienstag, 16. August 2011, 18:08

Du hast in einem kleinen Raum den Brenner, vermutlich auch den Konzi und dazu noch den Ofen; alle drei belasten die Luft.
Die Brenner-Abgase ziehst Du ab, die Konzi-Abgase sind da aber auch noch - ein 5lt-Konzi verbraucht pro Minute rund 25 lt Luft denen er den Sauerstoff entzieht, das sind pro Stunde schon 1500 Lt, oder 1,5 Kubikmeter. Ein 7m2-Raum mit 2,5m Raumhöhe hat 17,5 Kubik, das heisst, theoretisch hättest Du mit dem Konzi in rund 11 Stunden den Raum komplett von Sauerstoff befreit....

hallo

also das hier ist quatsch.
die abluft zieht ja - enstprechend ihrers volumens - soundso viele kubikliter luft aus dem raum.
die "beschränkt" sich ja nicht auf die brennerabgase.

und die abluft hat sie ja auch laufen, wenn der ofen nicht an ist.
dann gäbe es das "zuluft-problem" auch, wenn der ofen nicht läuft.
^^ schöne grüße, isi :)
www. isibeads.de

12

Mittwoch, 17. August 2011, 11:40

Hallo Angela und Isi,

meine Konzis habe ich bereits vor der Tür stehen weil mich der Lärm wahnsinnig macht.
Ich habe den Ofen seit 1 Jahr in diesem Zimmer wegen Umzug. Vorher hatte ich ein größeres Zimmer, etwa 15qm, aber auch da habe ich fast immer zu hören bekommen es sei stickig (nicht warm) wenn der Ofen mit an ist.
Da ich Zugluft empfindlich bin (jetzt darf gleich gelacht werden :D ) sitze ich immer mit Mütze und großem Tuch um den Hals vor dem Brenner.
Seitdem bin ich in der Tat etwas weniger oft erkältet.

Das Problem besteht eigentlich schon immer wenn ich zu Hause perle. Und da ich fast immer den Ofen an habe hat es wirklich lange gebraucht bis ich den Zusammenhang herstellen konnte. Seit ich die Vermutung habe habe ich es dann auch mehrfach ausgetestet. Und wirklich auffällig ist halt der Vergleich zum perlen bei Kursen.Von denen habe ich in den letzten 3 Jahren unzählige gemacht. Perle ich ohne Ofen oder bei Kursen geht es mir gut, perle ich mit Ofen 1h habe ich den Rest des Tages und den nächsten Tag Halsschmerzen, Reizhusten und eine brüchige Stimme.

@ Sandra: So wie Du bin ich auch sehr empfindlich was Dämpfe angeht. Es beruhigt mich ein bischen, daß ich damit nicht alleine bin :) .Perlen ohne Absaugung ist bei mir definitv nicht möglich.

Meine Absaugung ist wirklich leistungsstark, ich habe für diesen winzigen Raum einen 700m³ Ventilator (läuft nicht auf voller Leistung) der in gerader Linie absaugt und nur 1 Meter bis zum gut abgedichteten Auslaßrohr hat. Keine Kurven, keine Biegungen, glattes Rohr folglich keine Verwirbelungen und Leistungseinbußen durch Aluflexrohr. Eine Punktabsaugung am Brenner. Mit dem Räuchstäbchentest habe ich getestet, daß wirklich dort abgesaugt wird wo auch die Flamme hingeht. Aber selbst 30cm entfernt rundum sind die Rauchschwaden sofort weg.
In meinem Rücken und gerader Linie habe ich ein offenes Fenster in etwa 10 Meter Entfernung damit der Ventilator auch genügend Luft ansaugen kann und nicht das Haus leersaugt.
Die Leistung der Absaugung habe ich so reguliert, daß kein "Swimmbadgeruch" auftritt. Regle ich den Ventilator weiter runter kommt das nämlich.


Mich macht das einfach ein bischen ratlos. Ich werde aber gleich Zeit haben den Ofen rauszuräumen. Dann teste ich wieder und mal sehen wie es dann läuft.

Ach so, und Fusing, Decals, Glanzgold, Art clay habe ich noch nie darin gemacht.


LG und vielen Dank fürs mit Kopf zerbrechen

Kathrin

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »philomena« (17. August 2011, 13:16)


13

Mittwoch, 17. August 2011, 11:58

Hallo Kathrin

bei welcher Temperatur hast Du ihn denn eingebrannt?

Es kommt mir noch ein anderer Verdacht. Dazu müsstest Du mal ein Foto machen von dem Bereich an dem sich die Heizwendel befindet. Zur Vorsicht aber bitte vorher den Stecker ziehen bevor Du Fotos in Nahaufnahme machst.

Kannst mir das Foto auch gerne per mail schicken.

14

Mittwoch, 17. August 2011, 13:06

Eingebrannt habe ich Ihn auf maximaler Temperatur, vielleicht eine 3/4h, so genau weiß ich das nicht mehr. Auf jedenfall weiß ich, daß er auf der Terasse stand und vor sich hingestunken hat und ein bischen gequalmt.
Also das aufgehört hat habe ich ihn dann abkühlen lassen und reingetragen.

Ich habe eben Fotos gemacht und schicke Dir die mal an Deine Emailadresse, die auf Eurer Homepage zu finden ist.

LG Kathrin

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »philomena« (17. August 2011, 13:15)


15

Mittwoch, 17. August 2011, 17:20

Hallo Kathrin!

Ich habe ebenfalls einen Paragon, gleich linker Hand von mir stehen - den großen bluebird XL, mittlerweile seit einem Jahr und bisher noch keine Beschwerden.
Kann es eventuell sein, dass durch das Aufheizen des Ofens einfach zu trockene Luft im Raum herrscht, und Du darauf sehr ansprichst?

Vielleicht helfen ein paar nasse Handtücher oder sonstige Gerätschaften um die Luftfeuchtigkeit anzuheben?

Liebe Grüße
Michi :rolleyes: ´


16

Mittwoch, 17. August 2011, 19:29

Hallo Kathrin

die Bilder hab ich bekommen - und es ist so wie befürchtet. Wenn ich heimkomm schreib ich Dir ne Mail dazu. Wenn nicht unbedingt nötig würde ich den Ofen erstmal nicht einschalten. Grüsse auf die Schnelle vorab.

17

Mittwoch, 17. August 2011, 19:31

Hallo

Da ich auch einen Paragon habe, was befürchtest du?



Lg :)Karin

18

Mittwoch, 17. August 2011, 20:14

Hallo

auch ich habe einen Paragon.

würde mich sehr interessieren was da evt. nicht in ordnung ist.

Lg Bea
Glasperlen ..... einfach pure Magie :love:

http://www.perlenmagie.ch/
http://perlenmagie.blogspot.com/

19

Donnerstag, 18. August 2011, 09:28

Hallo Ihr Paragonier

ich wollte eigentlich erstmal auf die Ergebnisse von Kathrin warten. Es ist bisher nur ne Vermutung.

Was bekannt ist, dass an manchen Öfen die Isolierung an der Heizwendel abbröckelt. Dann liegt die Wendel frei und hat im Betrieb 220V. Wenn die dann mit dem Perlenstab in Berührung kommt kann es zu nem Stromschlag kommen.

Deshalb ist es wichtig, die Isolierung zu überprüfen. Aber um sicher zu sein, solltet ihr das mit dem Hersteller/Händler klären.

Wenn das so aussieht wie in dem vorliegenden Fall (das ist nicht der Ofen von Kathrin aber auch ein Paragon) ist Handlungsbedarf.


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