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1

Dienstag, 7. November 2017, 14:54

Eiszapfen am Eingasbrenner?

Hallo an alle!

Ich versuche schon seit einiger Zeit immer wieder mal solche Eiszapfen herzustellen. Also etwas kürzere und schön geschwungene. Bis jetzt ist mir jeder einzelne irgendwo gesprungen. Funktioniert das nur mit Borosilikatglas? Habs mit Moretti Klar und Lauscha Soft versucht, leider immer vergebens.

Danke und schönen Tag noch,
Tine

https://m.youtube.com/watch?v=4moUcT5nghs&feature=youtu.be

2

Dienstag, 7. November 2017, 16:13

Hallo Tine!

Legst Du die Eiszapfen ebenso einfach nur auf die Seite? Das würde die Sprünge bei Weichglas erklären, Borosilikatglas ist hier weniger heikel.
Eventuell versuchst Du mal die Zapfen ins Granulat zu legen. oder in den Ofen - falls Du einen hast?

Liebe Grüße
Michi :rolleyes: ´


3

Dienstag, 7. November 2017, 16:43

nach dem Video zu urteilen ist das Boro Glas, so fest wie das steht und sich sauber spiralen lässt...
Da in Haitabu und Birka keine Kupferkabel gefunden wurden steht fest... die Wikinger hatten W-Lan !

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Perlenwickler.de

4

Dienstag, 7. November 2017, 17:11

Hallo.

Ich leg sie immer ins Vermiculit. Ofen hab ich leider noch keinen. :-( Dachte, dass es vielleicht einen Trick gibt. Alles nochmal erwärmen oder besser nicht...? Oder keine Ahnung. Vielleicht doch nur das falsche Glas.

Danke.

Liebe Grüße,
Tine

5

Dienstag, 7. November 2017, 17:50

Hallo Tine,
eigentlich sollten die Eiszapfen erst bei "Tauwetter" brechen.

Mit Vermiculit arbeite ich schon lange nicht mehr, ich bevorzuge wie viele andere inzwischen auch, die japanischen Annealing Bubbles.

Diese sind einfach besser, da sie die Wärme länger halten und das Glas dadurch auch langsamer abkühlt.( weniger Bruch)
Eiszapfen in normaler Größe lassen sich auch gut mit dem 104er Glas herstellen.

Das Boroglas ist ohne Zweifel, wie bereits hier erwähnt strapazierfähiger, aber auch bedeutend teurer.

Liebe Grüße
Angela Liane

6

Dienstag, 7. November 2017, 20:56

Hallo Tine

Der Vermutung "Boro" stimme ich zu, was den Film angeht. Bei Weichglas muß man allerdings auch "Weichglastechniken" verwenden. Das heißt, zum Üben wird das Verhältnis Breite/Dicke deutlich reduziert und erstmal fast rund gearbeitet, bis es klappt. Dann kannst Du ja wieder "dünner werden", nur mit dem Glas... ;--) Zum Anderen trenne zuerst die Verbindung am dicken Ende und forme die Öse solange der Zapfen noch heiß ist. Dann hältst Du die Luftlöcher am Brenner zu (Alufolienstreifen gefaltet) und berußt den Zapfen, bis er überall schwarz ist. Gehe jetzt dort in die (wieder normal blaue) Flamme, wo sonst das gelbe Leuchten endet, wenn Glas erhitzt wird und brenne den Zapfen unter reichlich hin- und her-Bewegung wieder klar. Damit hast Du einen primitiven Temperprozess durchgeführt. Nach dem Erkalten im "Bettchen" mußt Du nur noch das dünne Ende von der Handhabe abtrennen und im Feuer "entschärfen". Wenn Du zum Üben zunächst kleinere Zapfen machst, dann halten sie auch besser als zu Große.


Dietmar



PS: !''\/''!''\/''''!'"!"!''' mit Eiszapfen-Smile-O-graphie
Veni, Vidi, Vitri
Lest SCHREIBT mehr WIKI

7

Dienstag, 7. November 2017, 21:38

Hallo!

Ja, ich werd mir bald diese Bubbles zulegen, danke für den Tipp.

Dietmar, deine Beschreibung ist voll krass. Ich werde das ausprobieren, auf so eine Idee wär ich nie gekommen. Verstehe ich es richtig, dass man die Alufolie dann entfernt und den Zapfen dann in der normalen Flamme wieder klar macht oder lässt man das da noch drauf?

Ich bin euch sehr denkbar für eure Tipps.

Gute Nacht :-)
Tine

8

Dienstag, 7. November 2017, 22:43

Hallo Tine

Du hast das schon richtig verstanden, mit dem Wiederaufdecken der Löcher. In diesem Fall benutze ich den Ruß als Anzeiger, da er nur dann weg brennt, wenn man lange genug und warm genug war. Aber bitte nicht schummeln und näher an den blauen Kegel gehen! Das heht zwar schneller, aber ist nicht so schonend fürs Glas. Auf vergleichbare Art hatte ich in meiner Laborantenausbildung die Giterrührer getempert, die wir machen mußten. Test dafür: Aus 10-15cm Höhe auf den gefliesten Labortisch fallen lassen! Was kaputt ging hatte zu viel Spannung. Da jeder Lehrling mindestens einen machen mußte sammelt sich ein Haufen an...


Dietmar
Veni, Vidi, Vitri
Lest SCHREIBT mehr WIKI

9

Mittwoch, 8. November 2017, 12:30

Hallihallo!

Ich hab das ausprobiert mit dem Zuhalten der Löcher. Komischerweise ist bei mir nichts rußig geworden. Die Flamme war auf einmal grün und mir kam vor, dass sie extrem heiß war. Der erste Zapfen is gleich voll abgebogen. Beim zweiten hab ichs mit da Zange stabilisiert. Dann bin ich weiter so verfahren, wie oben beschrieben. Trotzdem hats bis jetzt noch keinen Sprung. Also dürfte es, obwohl ich irgendwas falsch gemacht habe, funktioniert haben. :-)

Liebe Grüße,
Tine

10

Mittwoch, 8. November 2017, 12:30

Ps: Fallen lassen würde ichs mir aber nicht trauen. ;-)

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