Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Perlentreff.de.
Wenn Ihr bereits einen Perlentreff-Account habt könnt Ihr euch hier mit eueren Usernamen / Passwort anmelden.
Ihr braucht euch nicht neu zu registieren.

Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können, können Sie sich registrieren lassen.
Die Registrierung wird durch einen Administrator vorgenommen. Melden Sie sich per Email an die im Impressum angegebene Adresse und teilen Sie Ihre Kontaktdaten und den gewünschen Usernamen dem Administrator mit.
Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Sonntag, 1. Januar 2017, 23:30

Problem beim Schichten von Farben

Huhu,

nachdem ich zu Weihnachten einen Hot Head-Brenner bekommen habe, perle ich täglich und probiere Neues aus. Was ein Unterschied zur Kartusche bei der Farbgstaltung!

Ich glaube, ein paar Grundlagen gehen schon recht gut, aber an einer Sache verzweifle ich und hoffe auf einen Tipp.

Ich mag sehr gerne diese Scheiben (nicht die ganz dünnen, die brechen mir im Vermiculit alle), sondern in Glasstangenstärke, mehrfarbig aufgebaut und u.U. verziert.
An diesen Scheiben macht sich eine erhebliche Schwäche meinerseits besonders bemerkbar: ich bekomme es nicht hin, eine Runde Glas vernünftig zu wickeln, ohne dass der Anfang dicker als das Ende ist.
Bei einfarbigen Perlen ist das ja kein Problem, da nutze ich die Schwerkraft und drehe so lange, bis sie rund sind. Aber wenn ich mehrere Farben schichten will, dann muss das ja direkt klappen, da ich anschließend die Farben verziehen würde, wenn ich die dickeren Stellen runterschmelze.

Ich beschreibe mal, wie ich das mache und vielleicht weiß ja jemand, was ich falsch mache.

Ich schmelze die Glasstange, bis ich das Gefühl habe, dass der Stab so weich ist, dass ich eine Umdrehung damit machen kann. Dann drehe ich den Dorn von mir weg. Meist klappt der Anfang gut, aber nach der Hälfte wird der Strang dünner (obwohl ich versuche, nur durch Drehen des Dorns das Glas aufzufangen), besonders wenn ich schon bei der dritten Farbe bin, und am Ende kann ich auch nicht nahtlos an den Anfang abschließen. Ich habe immer einen kleinen Strang, der überhängt.

Ich versuche, die Perle kühl zu halten, damit die neue Farbe nicht mit der vorherigen vermischt wird. Ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt...;)

Kann man im Nachhinein noch ausgleichen (bei Tupfen geht das ja) oder hilft da nur, neu beginnen?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Orangina« (2. Januar 2017, 00:01)


2

Montag, 2. Januar 2017, 20:42

Hallo Orangina

Manchmal ist weniger (auf einmal) mehr. Versuche mal, am Anfang der Runde nur gerade so viel Glas warm zu haben, daß Du den ersten Zentimeter "malen" kannst. Wenn das Glas zu zäh wird, dann lasse es in der Flamme nachwärmen, bis Du den zweiten Abschnitt (weiter) "malen" kannst. Diese Methode hat mir Jim Smircich* beigebracht. Wenn Du am Anfang Alles für die Runde schmelzen willst, dann hast Du zuerst zuviel weiches Glas und am Schluß wirds zu zäh. Mit dem "kleinen Tropfen" an der Spitze vom Glasstab (vorne ist der Stab zur Halbkugel gerundet, aber kaum breiter geworden) kannst Du recht dünn beginnen und dann später etwas dicker werden. Zum Schluß der Runde wirst Du wieder dünner und legst die keiligen Bereiche aufeinander. Smile-o-graphisch: Ende/Anfang (nur in der Mitte etwas breiter gezogen).

Solange Du noch keine andere Farbe drüber gelegt hast kannst Du immer noch zu dünne Stellen mit weiterem Glas auffüllen. Das klappt nicht nur bei Dots, sondern mit allen Flächen (solange das Glas nicht zu doll streifig wird). Selbst dann, wenn Du die zweite Lage schon glatt geschmolzen hast lassen sich darin zu dünne Stellen auffüllen.


Dietmar



* Buchtipp: "The Classic Bead Shapes of Jim Smircich and His Amazing Control of Heat" Autor: Jim Kervin.
Veni, Vidi, Vitri
Lest SCHREIBT mehr WIKI

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »dietmar« (2. Januar 2017, 21:16)


3

Montag, 2. Januar 2017, 21:11

Genau so wie Dietmar es beschreibt mache ich es auch mit dem Eingasi :-) .....und Stellen mit zu viel Glas kannst du erwärmen bis sie anfangen zu glühen und dann vorsichtig mit der Pinzette abzupfen.

LG Marita

4

Montag, 2. Januar 2017, 21:25

Hallo

vielleicht hilft es Dir auch, einige Videos vom Corning Museum anzuschauen:
Kristina Logan baut da Räder mit einer anderen Technik auf.
Sie schmilzt ziemlich viel Glas und erwähnt nur kurz, wie das aufgebracht wird (hatte die Gruppe schon am Vortag gelernt).
Mich hat es beeindruckt und man kann ja verschiedenes ausprobieren.
Meist arbeite ich selber aber so, wie Dietmar es beschrieben hat.

Liebe Grüße
Barbara

5

Montag, 2. Januar 2017, 22:25

@dietmar
Vielen Dank, das probiere ich aus! Und danke auch für den Buchtipp, es ist schon gut, wenn man verschiedene Sachen nachlesen kann, gerade wenn man als Anfänger noch nicht so ein Feingefühl besitzt.

@Marita
Schön, noch Eine, die auch am Eingasbrenner brennt. :)

@ Barbara
Das Video habe ich mir vor einiger Zeit schon angesehen und bin total hin und weg von dieser Glaskünstlerin. Ich habe aber gar nicht mehr im Kopf, was sie da am Anfang erklärt hat. Das schaue ich mir noch einmal an. Meinst du, das ist auch was für den Eingasbrenner?

6

Freitag, 6. Januar 2017, 21:27

Hi auch,

ein weiteres Video das Du Dir anschauen kannst für den Aufbau von gleichmässigen Scheiben ist das von Heather Trimlett - auch im Corning Museum of glass. Ich fand das eigentlich fast besser als das von Kristina Logan; speziell wenn sie dann mal endlich mit dem Twistie fertig ist... Es dauert eine Stunde.

LG Angela

Ach ja hier der Link: https://www.youtube.com/watch?v=X56AdXd1h84
Das grosse Rad beginnt sie bei 25 Minuten.

Ähnliche Themen

Wiki-Quickfinder

.. oder hier direkt zu Wiki startseite

werbung