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1

Donnerstag, 1. Dezember 2016, 22:33

Vorstellung und gleich eine Frage

Hallo,
ich habe mich gestern hier neu angemeldet und möchte mich kurz vorstellen. Bei Facebook bin ich auch.

Ich heiße Annette und bin ganz frisch dabei. Ich habe einen Kurs "Perlendrehen am Kartuschenbrenner" besucht und da es mir sofort gefallen hat und ich seit einiger Zeit mit japanischen Perlen fädel, würde ich gerne weiter lernen.

Ich habe schon einiges gelesen und auch einige von den Videos von Patricia angesehen.

MIt dem Kartuschenbrenner bin ich zwar nicht sooo zufrieden, weil sich die Farben des Glases stark verändern, egal eigentlich wie weit ich von der Flamme entfernt drehe, aber zum Üben der Techniken muss er noch eine kleine Weile herhalten.

Ich kann natürlich noch fast nix, aber ich würde gerne zuallererst richtig schöne Perlenformen hinbekommen. Meine Perlen sind an und für sich schon rund, aber die Perleneingänge sind immer unterschiedlich. Ich halte den Dorn rechts und das rechte Loch wird meist richtig gut, das linke hingegen läuft spitzer zu. Immer. Gibt es dafür irgendeine Erklärung? Liegt es schon am Aufwickeln des Glases? Kann ich dieses spitze Loch nachträglich irgendwie korrigieren?
Ich habe versucht, den Dorn zu kippen und die Flamme quasi auf das Loch zu halten, aber außer, dass dann meine schöne runde Form hin ist, passiert nichts.

Ich würde mich über einen Tipp sehr freuen. :)

2

Donnerstag, 1. Dezember 2016, 23:14

Hallo Orangina, herzlich Willkommen warst Du küzlich in Lü. auf dem Hobbymarkt?

Lg
Susanne
Burn,Baby , Burn !


Blog Tausendschön

3

Donnerstag, 1. Dezember 2016, 23:37

@farberleben
Nein, da war ich leider nicht. :)

4

Freitag, 2. Dezember 2016, 07:18

herzlich willkommen

Hallo Annette
Das mit dem spitzen Ende hört sich für mich erstmal so an, als wäre ein wenig zuwenig Glas für die Perle vorhanden und....der Dorn war nicht waagerecht.

Du solltest Dir unbedingt einen Eingasi zulegen, damit Du Erfolge erleben kannst, die Kartusche ist sicher für den Anfang mit der Frage: kann ich es, will ich es und macht es Spaß?? die richtige Wahl.
Aber für mehr....ist es zu teuer und zu frustrierend, ich spreche da aus eigener Erfahrung. Aber vielleicht solltest Du den Weg über den Eingasi auch weglassen... :-) Das ist aber immer eine Frage des Geldes...

liebe Grüße
Hilke

5

Freitag, 2. Dezember 2016, 07:41

Sali

Von der Idee her: Die Grundperle so aufbauen, dass sie zuerst weniger breit ist wie angestrebt, dafür höher und von "oben" her runterschmelzen und drehen. Wenn das ja funktioniert und es rechts gut aussieht kannst du schon links korrigieren. Dazu auf der linken Seite seitlich nochmal Glas auftragen aber auf die Perle und nicht auf den Dorn. Beim Einschmelzen drauf achten, dass du am Flammenrand bleibst und nicht die ganze Perle wieder durchgeweicht wird.

Variante: Du machst sie zuerst höher wie breit, rollst sie dann über ein Graphitpaddel bis du einen gleichmässigen Zylinder hast und gibst dann Hitze auf Aussenhülle Mitte, dann läuft da wieder Glas hin und es wird auch rund.

Es gibt auch noch das Buch "just plain beads".

viele Grüsse
Brigitte

6

Freitag, 2. Dezember 2016, 08:32

@Hilke und Brigitte

Vielen Dank für eure Tipps. Das werde ich direkt heute Abend ausprobieren! Das vorgeschlagene Buch kenne ich nicht, werde ich mir mal im Internet anschauen.

Wegen der Kartusche: ich werde in jedem Fall demnächst umsteigen, aber auf einen Eingasbrenner. Für einen Zweigasbrenner fehlt mir a) das Geld und b) muss ich ja erstmal sehen, in wiefern ich das Hobby intensiviere. Ich habe nämlich zusätzlich auch ein Platzproblem. Zur Zeit perle ich in der Küche... :rolleyes:

7

Freitag, 2. Dezember 2016, 09:32

Hallo und welcome bei unserer Spezies!
Klassische Anfängerformen sind Zwiebeln und Kartoffeln.ich war auch eher der Zwiebeltyp.. irgendwann hat mir einer gesagt, ich soll das Glas bewusst in die Ruchtung fließen lassen, wo der schartige Kanal ist, nur ganz kurz und dann wieder zurück in die waagrechte....viel Spaß!du wirst einen Haufen Geld versenken in deinem Hobby, wenn es dich packt. Eingasi hab ich übersprungen, und dann kommt ja noch Absaugung und Ofen und tonnenweise Glas....
Liebe Grüße von Ree
www.reeshop.de
blog.reeshop.de

8

Freitag, 2. Dezember 2016, 09:36

Hallo Orangina,

herzlich Willkommen hier im Perlentreff.



Dieses Problem kenne ich noch sehr gut, mir ging es am Anfang genau gleich, immer dieser nicht
schöne Perlenausgang auf der rechten Seite.
Was mir wirklich weiter geholfen hat, war das Video von Patricia, ich weiß nicht ob du es gesehen hast.

Gug mal dieses meine ich: https://www.youtube.com/watch?v=PtOF7yMPL20

Mir hat diese Technik sehr geholfen.
Mit der Zeit wirst du deine eigene Technik entwickeln.
liebe Grüße Manuela

9

Freitag, 2. Dezember 2016, 18:29

@Ree und Manuela
Danke für die Willkommensgrüße!

Ja, die lieben Kosten...ich muss ich mich zügeln, so viel auf einmal kann ich nicht ausgeben. Alles nach und nach ;)
Eine Absauganlage? Muss ich die beim Eingasbrenner auch haben? Irgendwie hatte ich im Hinterkopf, dass da auch durch Lüften Abhilfe geschaffen werden kann. Da muss ich dringend nochmal die Forensuche bemühen.
Das wäre tatsächlich ein riesiges Problem (Platz).

Das Video von Patricia habe ich mir in Ruhe angesehen. Ich werde heute Abend, wenn ich vom Sport komme, direkt mal testen, ob es mit den ganzen Tipps besser klappt. :)

10

Freitag, 2. Dezember 2016, 18:43

Hallo Orangina,

von mir auch ein ganz herzliches Willkommen hier im Perlentreff.
Ich habe auch einen Eingasbrenner (seit 1 Jahr) und perle ohne Absauganlage, mache aber immer dabei das Fenster auf, dann bekommt der Eingasi auch schön Sauerstoff. Das Fenster ist direkt links neben meinem Arbeitsplatz, und oft mache ich noch die Küchentüre (Küche ist direkt neben meinem Arbeitszimmer) nach draußen mit auf, so daß ich etwas Durchzug habe.
Wenn man viele Silbergläser und Silber verarbeitet ist eine Absauganlage soweit ich weiß eher notwendig, auch am Eingasbrenner. Aber das können dir die Profis hier besser beantworten, da kenn ich mich noch nicht so gut aus.

LG und viel Spaß weiterhin beim Perlen
Marita

11

Freitag, 2. Dezember 2016, 19:40

Hallo Annette,

für Eingas und auch Kartusche ist die "Glasperlenschule" von Anka Münch nach wie vor ein sehr gutes Buch für Einsteiger.
Wenn Du magst - ich habs doppelt, und würde Dir eins abgeben.

Kannst mich auch über Facebook kontaktieren; Angela Meier-Merkli :-D Weil - am WoEnde bin ich auf Markt. Aber FB am Handy geht.

Grüsse aus dem winterkalten Winterthur
Angela

12

Freitag, 2. Dezember 2016, 21:17

@Marita
Mein Arbeitsbereich ist in der Küche. Rechts von mir ist die geöffnete Terassentür und dann mache ich noch die Abzughaube, die hinter dem Tisch hängt an. Ich brenne aber auch max. 1 Stunde, dann wird die Kartusche zu schwach.

@Angela
Das ist sehr nett von dir! :) Das Buch habe ich bereits hier und auch schon einmal gelesen. Lese es gerade zum zweiten Mal. ;)

13

Freitag, 2. Dezember 2016, 21:29

Hallo Orangina

Von mir gibt es auch ein Herzlich Willkommen im Perlentreff!

Wie ich sehe hast Du zwei typische Anfängerprobleme: Ungewollte Reduktion und wenig Formkontrolle.

Zu den Farben (Reduktion):
Stelle den Brenner zuerst so ein, daß er mit der kleinsten stabil brennenden Flamme läuft. Dann halte irgendein Glas in die Flamme und betrachte sie ohne Didymiumbrille, um ihre ganze nutzbare Größe gelb leuchten zu sehen. Jetzt lege Dir Türkis oder ein anderes Glas zurecht, das gerne rote Flecken bekommt und lies im Wiki unter dem Stichwort "Reduktion" die Übung durch. So gewappnet solltest Du bald auch an der Dose bessere Farben bekommen.

Zu den Formen wurde schon Einiges gesagt. Um etwas präzieser Tipps geben zu können brauche ich mal die Größe Deiner bisherigen Perlen und die Wunschmaße der Zukünftigen. Am Eingasbrenner (oder Dosen~) arbeitet man allgemein etwas kühler als am Zweigaser. Das Glas fließt langsamer und man muß etwas mehr "paddeln". Allerdings kann man, mit etws Übung auch viele Grundformen direckter aufbauen, ohne daß sie verlaufen. Übe das Aufbauen von Grundformen mal mit Schwarz oder einer anderen dunklen Farbe. Die zeigen gut, wie warm sie noch sind; das Glas sollte immer minnimal sichtbar glühen. Man muß also nicht permanent im Feuer bleiben, was das Halten einer Form erleichtert. Allerdings muß man immer wieder nachwärmen, also die Raten für die "Lebensversicherung" bezahlen.

Wenn Du die nächste Perle machst, schau mal, ab welchem Zeitpunkt (oder Arbeitsschritt) igre Form beginnt, von der Wunschform abzuweichen. Beschreibe hier mal, was Du gemacht hast, wie es aussieht und was Du eigentlich formen wolltest.


Das wird schon...
Dietmar
Veni, Vidi, Vitri
Lest SCHREIBT mehr WIKI

14

Freitag, 2. Dezember 2016, 22:52

Hallo Dietmar,
vielen Dank für deine Tipps! :)
Komme gerade aus der Küche und habe zwei Perlen versucht.

Die erste sollte aus Klarglas sein und etwa die Größe einer Murmel erreichen. Ich habe erst linke, dann rechts, dann mittig eine Umdrehung Glas gemacht, bis die Perle walzenförmig (?) war und dann weitere Schichten darüber gegeben. Auch nochmal seitilch, damit die Öffnungen schöner werden.
Dann habe ich sie in der stärkeren Flamme in Form gedreht (immer gewartet, bis das Glas nach unten lief und dann weiter) und es wurde leider wieder etwas zitronenförmig. Vermutlich hätte ich noch mehr Glas darauf geben sollen...
Danach habe ich sie aus der Flamme genommen, weiter gedreht und mit opakem Glas einige Punkte getupft (je vier). Diese nochmal mit einer weiteren Farbe betupft, glatt geschmolzen und danach mit einer spitzen Nadel mittig eingestochen, nachdem die Oberfläche leicht fest geworden war, einen Blubb Klarglas aufs Loch und dann diese Blubbs wieder eingeschmolzen. Das dann wieder mit etwas höherer Temperatur.
Naja und es war dann eben zitronenförmig.

Ich mag gerne diese Blüten mit Luftblase. Vielleicht etwas viel auf einmal, aber ich kann dabei ja gleichzeitig das Tupfen üben. WIrd auch immer besser.

War das jetzt verständlich? ?(

Das Thema Reduktion führe ich mir gleich einmal zur Gemüte. Inzwischen bin ich schon etwas besser geworden, weil ich bei einigen Farben (bspw. rot) gemerkt habe, dass ich einfach nicht zu lange auf die gleiche Stelle draufhalten darf.

Das Tückische an den Kartuschen ist m.E., dass der Druck nachlässt und man immer nachjustieren muss...bzw. eine Pause einlegen muss.

Die zweite Perle ist mir von der Grundform her recht gut gelungen, habe dann aber versucht an vier Seiten Tupfen in mehreren Lagen aufzubringen, das war leider nicht von Erfolg gekrönt! :D

15

Freitag, 2. Dezember 2016, 23:20

Sali Orangina

Ebe- versuchs doch mal umgekehrt: Machs zuerst höher wie breit und halt dann nicht die ganze Perle in die volle Flamme sondern ziel mehr so auf das obere Drittel während dem du drehst. Hab jetzt grad das Video im Schnelldurchlauf geschaut: Ab ca. Minute 4.30 siehst Du was ich eigentlich sagen wollt *ggg*

viele Grüsse
Brigitte

16

Freitag, 2. Dezember 2016, 23:25

@Brigitte

:D Danke, ich versuche es gleich nochmal, wenn meine Kartusche wieder warm geworden ist. :rolleyes:

17

Samstag, 3. Dezember 2016, 00:10

Hallo Orangina

--> Vermutlich hätte ich noch mehr Glas darauf geben sollen... <--
Hier war der Punkt, an dem Du den Enden nochmal eine Ergänzung der Form auftragen könntest. Alternativ hättest Du die Walzenform mit dem Paddel weiter betonen können, wobei sich das Glas zu den Enden bewegen läßt. Dadurch lassen sich Perlenenden mit schön eingetieften Locheingängen herstellen.

Brigittes Tipp, mit schmalerem "Fundament" als der geplanten fertigen Breite zu beginnen ist sehr gut. Versuche mal, zuerst ein schmales Rad auf dem Dorn aufzubauen. Erwärme es langsam immer stärker vom Rande her und verwandele es in eine Donut-Form. Mit dem Paddel kannst Du die Perle dann noch etwas breiter formen, so bis zur ungefähren Kugelform. Dann kannst Du sie dekorieren und zwischen den "Polarkreisen" glatt schmelzen. Die Löcher sollten dabei aber möglichst erhalten bleiben.

Noch ein Tipp gegen "Hängebauchperlen": Drehe die weiche Perle immer so, daß der dickste Bauch zu Dir (und dem Brenner) zeigt. Dadurch ebnet sich der Bauch nach einigen Runden wieder ein.


Dietmar
Veni, Vidi, Vitri
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18

Samstag, 3. Dezember 2016, 10:47

Hallo Annette

ein Tipp zum Kartuschenbrenner: ich habe meine ersten Gehversuche auch damit gemacht, und den lästigen Druckabfall habe ich mit einem heissen Lappen teilweise beheben können. Sobald die Kartusche kalt wurde, habe ich einen Lappen in heisses (!) Wasser getunkt, gut ausgewunden und danach um die Kartusche gelegt. Dann konnte ich weiter Perlen drehen. War zwar obermegaumständlich, aber das ist das Perlendrehen mit der Kartusche ohnehin, und so konnte ich wenigstens ohne grossen Unterbruch wieder ein, zwei Perlen machen.

Zum Brennen selber: ich weiss nicht, aber ich habe den Eindruck, dass du das Glas fast zu heiss werden lässt. Wenn du schreibst, dass du 'das Glas laufen lässt' ist es meiner Meinung nach schon zu heiss und hat dann die Tendenz, am Dorn breitzulaufen. Wie Brigitte schreibt, halte ich die Perle auch eher in den Rand der Flamme resp. nur eine Hälfte der Perle in die Flamme und forme sie so. Wichtig ist dabei auch, dass du die Perle früh genug wieder aus der Flamme nimmst, bevor das Glas so heiss ist, dass es am Dorn entlang breit fliesst.

Im Übrigen gilt auch hier: Übung macht den Meister ;)

LG Hanna

19

Samstag, 3. Dezember 2016, 16:34

Hallo Anette,

ich frage jetzt noch gaaanz doof (die anderen Tipps sind nämlich alle schon gegeben :-)

Hast du schonmal versucht die Hand zu wechseln? Normalerweise, als Rechtshänder, hält man den Dorn links und das Glas rechts- und als Linkshändler eben umgekehrt.

Viellecht probierst du mal einfach aus, ob es Dir umgekehrt besser liegt.

Lg

Daniela

20

Samstag, 3. Dezember 2016, 17:21

Hallo Hanna

Das mit dem "breitfließen" habe ich bisher nur dann beobachtet, wenn ich das Glas extrem heiß hatte und die Menge auf dem Dorn mehr war, als die, die der benetzten Dornlänge ale Kugeldurchmesser entspricht. Viel öfter kommt es vor, daß zu wenig Glas auf dem Dorn ist und das Glas sich in der Hitze zur Mitte der benetzten Dornlänge zusammen zieht. Dann bekommt man die berüchtigte "Zitronenform". Die "Zwiebelform" ist das Ergebnis, wenn ein Ende vom Dorn (Wurzelende der Zwiebel) deutlich tiefer gehalten wurde als das andere (der Zipfel). Je kleiner die Perle ist, desto stärker macht sich die Oberflächenspannung des Glases bemerkbar, weil das Glas nicht genug Gewicht hat, um "runter" laufen zu können.



Dietmar
Veni, Vidi, Vitri
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