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1

Montag, 7. November 2016, 12:29

Ein neues Küken

Hallo zusammen
Ich habe mich auch mal getraut mich anzumelden. Ich bin jetzt seit über einem Jahr mit dem Perlenvirus infiziert . Habe einen hotheat und möchte jetzt doch gern auf nen zweigas gehen. Im Moment hab ich das Problem, dass mir meine schönen Perlen ganz oft in zwei Hälften brechen. Irgendwas mach ich beim tempern falsch. Habe einen Reiskocher zum Abkühlen. Anfänglich war es auch besser aber jetzt.... :S ;( . Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen . LG Karina

2

Montag, 7. November 2016, 12:43

Hallo Karina,

herzlich Willkommen hier im Perlentreff.



Schreibe doch mal wie genau du das machst wenn die Perle fertig ist und du sie in Granulat steckst.
Vielleicht hat sich da ein Fehler eingschlichen :?:
Bestimmt kann dir dann jemand weiter helfen.
liebe Grüße Manuela

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Manuela« (7. November 2016, 16:00)


3

Montag, 7. November 2016, 14:55

Ja. Das kann sein. Also gehe nach dem Fertigstellen der Perle ca. 15cm von dem Brennerkopfende in die Zone und drehe da so ca. 10 Min. Auch von den Dornseiten. Dann gehe ich danach nochmal so ca.5 oder 7 cm weiter, und etwas höher, ca. 2cm, weil da die warme Luft schon hochsteigt. Da dreh ichcauch nochmal so knapp 5 Min. Dann in das vorgewärmte Vermikulit unter drehen reingesteckt. Den Topf stell ich mehrmals zum Hochheizen wieder an, so dass er nicht kalt wird oder über Nacht nur abkühlt. Dann beim Abziehen der Perlen von den Dornen ist alles noch gut und wenn ich die Kanäle mit ner Handdiamantfeile sauber mache machts knicks und 2 Hälften. Wenn ich für ne schöne, aufwendige Perle beim Herstellen 1/2 Stunde gebraucht hab, wie lange muss ich sie denn dann abkühlen?? ?(

4

Montag, 7. November 2016, 15:23

Hallo und Willkommen ...

Machst Du eher murmelförmige Perlen? Nutzt Du dafür Beadroller? Meine murmelförmigen Perlen knacken auch sehr häufig, genau die gleiche Ablaufproblematik wie bei Dir. Besonders mit Klarglasüberzug knacken die Perlen sehr häufig weg. Nur in den warmen Sommermonaten ist es besser, was die Abkühlphase als Schuldigen nahelegt.

Aber ob brüllendheiß in die kalten bis stark aufgeheizten Abkühlperlen (ich nutze Perlen, kein Granulat), wohlfeil in der Flamme abgetempert, oder wie es gerade passt - nichts nutzt. Im Gegenteil, das Runtertempern in der hinteren Flamme scheint gefühlt sogar eher kontraproduktiv zu sein. Ein Ofen ist mir jedoch zu aufwendig und wegen der Stromkosten zu teuer für mein häufiges Perlendrehen.

Unter 16mm Durchmesser der Perlen knackt mir übrigens nahezu nichts weg.

Ich empfehle Dir, es mal mit der Olivenform auszprobieren, also die Art wie unten im Bild. Diese Perlenform ist bei mir nahezu unkaputtbar, auch ohne jegliche Abkühlungszeremonien.


5

Montag, 7. November 2016, 16:10

Karina ich denke du wartest viel zu lange bis du die Perle ins Granulat steckst.

Wenn ich eine Perle ins Granulat stecke dann warte ich nur bis sie nicht mehr glüht.
Jedoch verwende ich sehr selten das Granulat.

Sind deine Perlen mit Überfang, wenn ja welches Glas verwendest du?
Ich hatte nur Probleme mit Lauscha Klar.
liebe Grüße Manuela

6

Montag, 7. November 2016, 20:29

Hallo Karina

ich denke auch, wie Manuela schon geschrieben hat, dass du die Perlen viel zu lange im hinteren Teil der Flamme "nachbehandelst". Wenn ich eine Perle soweit fertig habe, heize ich sie nochmals schön gleichmässig durch, von allen Seiten - ganz vorsichtig allerdings, nicht mit voller Hitze, nur rein, raus, rein, raus... im hinteren Teil der Flamme, so, dass mir nichts mehr wegschmilzt. Ich denke, das ist auch Übungssache, man entwickelt mit der Zeit ein gewisses Bauchgefühl dafür, wann die Perle einigermassen gleichmässig warm ist. Das dauert je nach Grösse der Perle von ein paar Sekunden bis höchstens vielleicht eine Minute (schätzungsweise :rolleyes: , ich schaue nie auf die Uhr). Dann warte ich noch einen kurzen Moment bis die äusserste "Haut" der Perle hart genug ist und stecke sie in die Abkühlperlen.

Über die Flamme würde ich nicht gehen, ich denke, das ist dann schon zu kühl.

LG Hanna

7

Montag, 7. November 2016, 20:53

Hallo Karina,

von mir auch ein herzliches Willkommen :-)

Ich hab auch einen Eingasbrenner, benutze die Kühlperlen (so ganz winzige) und mir geht wenig kaputt. Meist sind das dann zu große, dünne Scheiben, kleine Spacer mit Durchmesser bis ca 7 mm (die ich vor Monaten im Vermiculit gekühlt habe) und zu große Perlen mit ca 2 cm Durchmesser. Solche mache ich aber eher selten, meist werden meine Perlen 1 cm bis 1,5 cm, die halten bisher alle sehr gut, auch mit Lauscha soft überfangene. Auch meine Tiere, Herzen und Schneemänner bleiben alle heil :-) Ich tempere gar nicht in der Flamme, sondern stecke sie in die Kühlperlen, sobald sie nicht mehr glühen.

Was ich aber mache, weil es hier schon so oft vorgeschlagen wurde: erst mal einige Spacer oder kleinere Perlen, damit das Granulat/Kühlperlen schön vorgewärmt ist, dann erst die großen Perlen rein. Wichtig auch, wenn du mehrere große Perlen hintereinander machst: da diese immer ziemlich lange dauern, grad am Eingasbrenner, ist die 1. Perle schon ziemlich abgekühlt, wenn du die 2. (3., 4., 5.,....) ins Granulat gibst. Ist die neue Perle nun zu nahe an der vorhergehenden, dann bekommt diese sicher einen Knacks (mir leider mehrmals passiert, bis ich es kapiert habe).

Ich glaube nicht, daß generell das Granulat oder Kühlperlen am Knacksen der Perlen schuld ist .... eher die Umstände. (Früher gab es doch auch keine Temperöfen!)
Und meine Kühlperlen werden übrigens nicht vorgewärmt, außer durch die Spacer.
Meine Spacer knacken auch übrigens deshalb, weil ich doch immer mal 4 oder 5 auf einen Dorn drehe ..... bei 3en können alle heil bleiben oder auch mal eine knacken ....bei 2en auf einem Dorn habe ich das Problem gar nicht mehr.

Und manche Perlen, die zwar im Glas einen Sprung hatten, aber noch am Dorn saßen, habe ich voooooooorsichtig gaaaaaaanz weit hinten in der Flamme erwärmt, seeeeeeehr langsam immer weiter nach vorne (wirklich SEHR langsam), und schließlich wieder ganz durchgeglüht bis der Sprung wieder zusammengeschmolzen ist :-))) Yeah!!!

LG Marita

8

Montag, 7. November 2016, 22:22

Hallo und Willkommen :)

Also meine Meinung ist auch, dass du die Perle viel zu lange in der Flamme abkühlst.

Wen ich am Eingasi arbeite, dann kühle ich die Perle nur bis zum nicht mehr glühen ab. Dann ist die Perle hart genug fürs Granulat.

Meinen Schülern sage ich, so zum Einschätzen, so bis 20-30 zählen und gut ist. 8o

Ja, man kann auch zu viel abkühlen 8)

Lg Karin

9

Montag, 7. November 2016, 23:06

Vielen lieben Dank für die vielen Meldungen. Das probier ich sobald es geht aus. Tatsächlich sind mir meine Perlen am Anfang nicht so oft geknackt. Dann wurde es irgendwann mehr. Dachte es liegt am nicht warmen Vermikulit.Dann kam der Reistopf. Dann war es erst besser und jetzt geht's wieder los. Hab jetzt gedacht, es liegt an der Größe . Ich habe keine Pressen. So 16 bis 18mm sind schon welche und eher die murmeligen. Die Donuts knacken eher nicht so schnell. Am schlimmsten und ärgerlichsten ist es bei den Klargläsern. Ich benutze nur Moretti und als ganz Klares für Überfänge das von Lauscha.
Das ich zu viel kühle ist ja 'n Ding. :rolleyes: . Das kann ja schnell geändert werden ^^ .

10

Dienstag, 8. November 2016, 12:41

Ich könnte mir vorstellen, dass man anfangs weniger Bruch hat, weil man rustikaler arbeitet. Meist wird der Brenner volle Pulle aufgedreht, es werden weniger verschiedene Farben genutzt, dafür eher die stabileren Grundfarben. Mit der Zeit nutzt man auch zickigere Farben, macht filigranere Perlen, und arbeitet insgesamt kühler.

11

Dienstag, 8. November 2016, 12:51

Kilatron, dies kann ich nur bestätigen!

12

Dienstag, 8. November 2016, 16:11

Hallo zusammen,

habt ihr schonmal überlegt ob es evtl. auch was mit Zugluft zu tun haben könnte? Ich bin der Meinung bei jemanden hier war das das Problem, das der Abkühltopf zu nahe am Fenster stand...

Ich hatte auch ohne Ofen diverse Sachen gemacht und hatte nie Probleme mit Bruch- aber keine Ahnung wieso :-)

Lg

Daniela

13

Dienstag, 8. November 2016, 16:29

Zugluft ist eigentlich nicht vorstellbar. Da müsste man schon einen derben Durchzug starten, um da nennenswert Abkühlungseffekte zu provozieren. Man selber mag Zugluft etwas spüren, aber bei vielen hundert Grad Celsius in der Brennerumgebung? Wohl eher nicht.

Habe ich aber auch schon alles durch. Tür auf, Tür zu, Zimmer warm, Zimmer kalt - interessiert das Glas alles nicht.

Meine Perlen knacken eigentlich erst, seitdem ich die Strukturen der Grundperle (Blüten etc.) nicht durch einen zu heißen Überfang aus Klarglas verwischen will. Das ist besonders am Eingaser eben das Problem, denn da produziert man nicht mal eben einen fetten Blob, sondern es dauert vergleichbar eine kleine Ewigkeit, bis ein paar Zentimeter Klarglasstange abgeflossen sind.

14

Dienstag, 8. November 2016, 21:27

Hallo Karina

Auch von mir ein herzliches Willkommen im Perlentreff.

Je länger man an der Perle herumfummelt, umso besser wird es ... NICHT (Zitat von Loren Stump). 20mm-Perlen in Kugelform oder länger sind kaum ein Problem im Granulat (Vermiculite, Bubbles oder gesiebte Asche). Wenn die Perle fertig ist bekommt sie zuerst etwas "Wellness" in Form von vorsichtigem Nachwärmen, jedoch ohne saß sie weich werden darf. Dann gehst Du dort hin, wo das gelbe Leuchten der Flamme endet, wenn Glas erhitzt wird (kurz über die Brille schielen). Dort drehst Du die Perle, bis das sichtbare Glühen fast weg ist und sie nur beim direckten Treffer durch die Flammspitze etwas aufglimmt. Danach bekommt sie noch einen kurzen "Gute-Nacht-Kuss" mit der wärmeren Flamme, bevor sie Husch ins "Bettchen" verschwindet. Da muß sie mindestens so lange bleiben, wie es dauert, drei gleiche Perlen zu machen.

Du merkst, daß ich keine Zeiten genannt habe, sondern andere, sichtbare Kriterien. Zeiten mit der Stoppuhr bringen hier so wenig wie Temperaturen mit dem Thermometer, weil sich die Bedingungen schon nach wenigen Centimetern deutlich geändert haben und zwei Perlen nie gleich sind.


Perlfrische Grüße
Dietmar


@ Kilatron: Beim Erzeugen des großen Blobs muß man "dreihändig" arbeiten und den Perlenkern immer mit einer ausreichenden "Lebensversicherung" an Grundwärme versehen. Man kann auch den Blob aus zwei Stäben in der Flamme zusammen schieben, um schneller auf Masse zu kommen. Der störende zweite Stab wird dann zum Aufbringen entweder abgetrennt oder parallel zum Ersten gelegt.
Veni, Vidi, Vitri
Lest SCHREIBT mehr WIKI

15

Dienstag, 8. November 2016, 21:33

Vielen Dank für die vielen Tips. Habe jetzt welche im Nachtlager. Mal sehen wie es morgen aussieht . Mit der Uhr hab ich sonst auch nicht gearbeitet, aber man versucht ja alles, um hinter auch was ausschließen zu können . :rolleyes: .

16

Donnerstag, 10. November 2016, 06:25

Juhchuuuu. Bis jetzt sind sie tatsächlich erstmal heil geblieben. Also war das zumindest schon mal ein Fehler mit dem Abkühlen. Werde jetzt mal gucken, ob es so bleibt.
Vielen, vielen Dank an euch alle für die schnellen Antworten und Tips.

17

Donnerstag, 10. November 2016, 12:54

Super, das freut mich.

Weiterhin gutes Gelingen. :thumbsup:
liebe Grüße Manuela

18

Donnerstag, 10. November 2016, 16:28

Bruch

Hallo ihr Lieben,
ich habe fleissig mitgelesen denn ich habe zur Zeit das gleiche Problem.
Habe noch nie so viel Bruch gehabt.
Habe erst gedacht es liegt am Resteglas was ich gekauft hatte.Vll. Nicht kompartibel..
Ich mache alles genau wie vorher habe jetzt sogar einen Reiskocher mit Vermiculit.
Habe gestern vier Perlen aus dem gleichen Glas gemacht..Schwarz weiss.
2 Kaputt 2 heil.
Jetzt sagte mein Mann das es so ist,,seid ich einen neuen Konzi drann habe..Kann das möglich sein???
Ich mache es eig. genau wie oben beschrieben...Wenn das Perlchen nicht mehr glüht 21,22,23,24..und rein ins Vermiculit so habe ich es immer gemacht.
Hatte gedacht weil ich vorm Fenster perle und die Luft im Gegensatz zum Sommer viel kälter ist,aber ich perle jetzt mit Fenster zu das ist es auch nicht.
Was könnte es bloss sein..????

L.G
Rita

19

Donnerstag, 10. November 2016, 19:57

Hallo Rita

Glas ist ein schlechter Wärmeleiter. Bei den Perlen am Eingasbrenner ist das Innere der Perle meistens kälter als beim Arbeiten am Zweigasbrenner. Auch ein stärkerer Konzi verleitet zum heißeren Arbeiten. Mache nochmal eine schwarz-weiße Perle und übe mal, was ich @Karina in meiner Antwort geraten habe (Post 14 hier im Thread). Das Schwarz ist ein ideales "optisches Thermometer", weil es immer entsprechend seiner Temperatur sichtbar glüht. Manchmal muß man, wenn sich Angewohnheiten eingeschlichen haben, bewußter arbeiten, als sonst.

Ich glaube eigentlich nicht, daß 20°C Unterschied (Sommer zu Herbst) großen Einfluß auf das Knackrisiko haben, da man bei mindestens 500°C, wenn nicht heißer arbeitet.

Beschreibe bitte mal grob die Perlen, damit ich einen Eindruck von Größe, Komplexität des Musters und Ähnlichem bekomme. Wichtig ist dabei auch die Lage vom Eiss und seine Form.



Dietmar
Veni, Vidi, Vitri
Lest SCHREIBT mehr WIKI

20

Freitag, 11. November 2016, 08:44

Bruch

Morgen Dietmar,
also es sind keine Wunderwerke ich bin ja noch nicht lange am perlen.
Ganz einfache Grundperle in schwarz und dann versuche ich zur Zeit möglichst gute kleine oder grössere weisse dots draufzumachen und dann auf diese noch mal klare farbige dots manchmal verwirbel ich es .Bei manchen noch Klar drüber.
Das ist alles.Versuche mich an Blumen ,,alles was ich seid Monaten mache,
So viel wie im Augenblick ist niiie kaputtgegangen das kenn ich eigentlich nur von den Sachen die immer grösser wurden und dann irgendwann zu Glaskunst(sage ich immer zu den Sachen die dann komische Objekte)wurden.Da ist dann manchmal etwas abgebrochen. :wacko:
Ich machs genau wie du oben beschrieben hast.
Gestern sind die sogar erst zerbrochen als ich schon ausgefeilt hatte,
Und die Grösse der Perlen ist auch nicht anders,,so 1-2 cm.

Ich weiss auch nicht.. :(

L.g
Rita

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